Die Ausstellung „use-less“ wurde bis März 2022 letztmalig gezeigt und kann nicht mehr verliehen werden.

Slow Fashion
gegen Verschwendung
und hässliche Kleidung

Kleidungsstücke erzählen Geschichten. Wie sind sie entstanden? Wer hat sie gekauft? Warum wurden sie entsorgt? USE-LESS zeigt, was in unseren Schränken steckt und was sich hinter der Idee der »Slow Fashion« verbirgt.

Egal ob Jeans, T-Shirts oder Nylonstrümpfe – Kleider entstehen in komplexen Produktionsabläufen mit Folgen für Menschen und Umwelt. Die Ausstellung stellt die Ergebnisse der Slow Fashion-Forschung der Hochschule Hannover vor. Die Designprojekte machen deutlich, wie Mode langlebig, ressourcensparend und schön gestaltet werden kann.

Gleichzeitig fragt die Ausstellung, was Nutzer*innen durch ihre Art des Konsums verändern können. Nicht nur Verzicht, sondern auch Transparenz und Teilhabe sind wichtig, um Mode nachhaltig zu gestalten. Dabei spielen Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen eine ebenso große Rolle wie Material, Kreativität und Ästhetik.Das Museum ergänzt die Ausstellung durch einen Blick auf den Umgang mit Textilien in der Antike.

Interaktive Stationen laden ein, näher in den Kontakt mit Mode und Gestaltung zu treten. Diese fördern das Erlernen von kreativen Fähigkeiten und gemeinschaftlichen Praktiken wie Reparatur, Upcycling und Tausch.

»Buy less, choose well, make it last.«

Vivienne Westwood, Schirmherrin der Ausstellung